Japans Premierminister Shinzo Abe hat eine Spende für den umstrittenen Yasukuni-Schrein geschickt.
Abe schickte am heutigen Montag, dem Tag der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg, seinen Sonderberater Yasutoshi Nishimura zum Kriegerdenkmal in Tokio, um eine Spende für eine Opfergabe zu zahlen.
Abe verzichtete offenbar mit Rücksicht auf einen eventuellen Protest Südkoreas und Chinas auf einen Besuch an dem Schrein, in dem auch Kriegsverbrecher der A-Klasse zur Zeit des Zweiten Weltkriegs geehrt werden.
Als weiterer Grund wird vermutet, dass Japan anlässlich des G20-Gipfels im September im chinesischen Hangzhou ein Spitzentreffen zwischen Abe und Chinas Staatspräsident Xi Jinping anstrebt.
Unterdessen drückte die südkoreanische Regierung tiefes Bedauern über Abes Opfergabe und den Besuch von einigen japanischen Abgeordneten am Yasukuni-Schrein aus.