Japans Außenminister Fumio Kishida will die südkoreanische Regierung weiter dazu auffordern, gemäß der bilateralen Einigung angemessene Bemühungen um die Beseitigung der Mädchenstatue vor der japanischen Botschaft in Seoul zu unternehmen.
Dies berichtete der japanische Sender NHK nach einem Telefonat zwischen Kishida und seinem südkoreanischen Amtskollegen Yun Byung-se.
Kishida gehe davon aus, dass Yun die bilaterale Vereinbarung aufrichtig umsetzen werde, hieß es.
Der japanische Chefdiplomat habe außerdem gesagt, dass die Regierung in Tokio den nötigen Prozess zur Bereitstellung von einer Milliarde Yen oder 9,9 Millionen US-Dollar zur Gründung der Stiftung für die Opfer der Sexsklaverei im Zweiten Weltkrieg in die Wege leiten werde. Die Stiftung werde sich bei den Opfern und ihren Angehörigen nach deren Erfordernissen erkundigen.
Sollte die Bereitstellung der Finanzmittel abgeschlossen werden, werde die Umsetzung der Verantwortung der japanischen Seite nach der Vereinbarung mit Seoul ebenfalls abgeschlossen, zitierte der Sender den japanischen Minister weiter.