Die britische Unternehmensberatung Vrisk Maplecroft hat Nordkorea an die Spitze ihres Index für Moderne Sklaverei gesetzt.
Die auf Unternehmensrisikoanalyse spezialisierte Gesellschaft hatte für ihren am Donnerstag veröffentlichten Index 198 Staaten untersucht. Geprüft wurden Daten zu Menschenhandel, Sklaverei, Zwangsarbeit, nationale Gesetze und Qualität der Gesetzesvollstreckung.
Hinter Nordkorea folgen Sudan, Demokratische Republik Kongo und Syrien.
Kommunikationsdirektor Jason McGeown, erläuterte, dass der Index den Unternehmen dazu diene, ihre Risiken von Verbindungen zur Sklaverei zu ermitteln.
Im US-amerikanischen Radio Free Asia sagte Exekutivdirektor Greg Scarlatoiu von der Nichtregierungsorganisation Komitee für Menschenrechte in Nordkorea (The Committee for Human Rights in North Korea, HRNK), dass Nordkorea der schlimmste Sklavenstaat der Welt sei. Nicht kriminelle Vereinigungen, sondern die Regierung würde moderne Sklaverei betreiben.