Japan treibt laut einem Medienbericht Bemühungen voran, um gegen Nordkoreas ballistische Raketen vorzugehen.
Das japanische Verteidigungsministerium wolle im diesjährigen zweiten Nachtragsbudget die Kosten einplanen, um zusätzliche bodengestützte Abfangraketen vom Typ PAC-3 früher als geplant beschaffen zu können, berichtete NHK.
Das Ministerium wolle auch überprüfen, das US-Raketenabwehrsystem THAAD, dessen Stationierung in Südkorea feststehe, einzuführen, hieß es. In Japan ist ein THAAD-Radar stationiert, jedoch verfügt noch keine Artillerieeinheit über THAAD-Abfangraketen.
Das Ressort betrachte die fortgesetzten Starts ballistischer Raketen Nordkoreas im laufenden Jahr und besonders den Absturz einer Mittelstreckenrakete vom Typ Rodong in Japans ausschließlicher Wirtschaftszone als ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit, hieß es weiter.