Das neunte Bundesberufungsgericht der USA hat am Freitag den Berufungsantrag von japanischen Organisationen, die eine Mädchen-Friedensstatue in Glendale beseitigen wollen, abgewiesen.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtiges im US-Repräsentantenhaus, Ed Royce, gab in einer Erklärung bekannt, die Stadt Glendale freue sich sehr darüber, dass die Mädchen-Friedensstatue weiter an ihrem Platz stehe. Die Entscheidung des Gerichtes sende eine starke Botschaft, dass die schrecklichen Tatsachen über die Sexsklaverei durch das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg anerkannt und an sie erinnert werden müsse.
Royce bekräftigte, durch die Erinnerung müsse man dafür sorgen, dass sich die schrecklichen Taten im Krieg nie wiederholen dürften.