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Nordkorea hackte vermutlich E-Mails von südkoreanischen Beamten
Write: 2016-08-01 09:19:38 / Update: 2016-08-01 15:38:07
Mehr als 50 E-Mail-Log-Ins und Passwörter von südkoreanischen Beamten sind durch vermutlich in Nordkorea entwickelte Phishing-Websiten gehackt worden.
Die Oberste Staatsanwaltschaft veröffentlichte am Montag das Ergebnis seiner Untersuchung über eine Reihe gezielter Phishing-Angriffe in der ersten Hälfte des Jahres.
Die Staatsanwaltschaft sagte, dass die verdächtigte Hackergruppe 27 Phishing-Websiten, die als beliebte Hauptportale wie Google, Naver und Daum getarnt waren, sowie Homepages wichtiger südkoreanischer Universitäten erstellt habe.
Die Hacker waren darauf aus, E-Mail-Zugangsdaten von rund 90 Beamten, Militärs und Journalisten aus dem Verteidigungs-, Außen- und Vereinigungsministerium sowie von Forschern an öffentlichen Denkfabriken zu stehlen. Insgesamt kamen sie an die Zugangsdaten von 56 E-Mail-Accounts.
Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Betrug sehr wahrscheinlich von der gleichen Gruppe durchgeführt wurde, die im Jahr 2014 in die staatliche Wasser- und Atomstromgesellschaft (KHNP) eingedrungen sei, da sie den gleichen Web-Hosting-Provider und Web-Quellcode verwendete.
Zusammen mit dem Nachrichtendienst NIS und der zuständigen Internet- und Sicherheitsbehörde schloss die Staatsanwaltschaft die betreffenden Phishing-Websiten.
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