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Internationales

Nordkoreanische Arbeiter auf Malta nach Südkorea geflüchtet

Write: 2016-07-28 09:27:56Update: 2016-07-28 12:57:35

 Nordkoreanische Arbeiter auf Malta nach Südkorea geflüchtet

Zwei nordkoreanische Arbeiter, die auf Malta beschäftigt gewesen waren, sollen geflüchtet und in Südkorea eingereist sein.

Laut diverser Informationsquellen seien zwei Angestellte eines dortigen nordkoreanischen Restaurants im Sommer 2015 verschwunden. Es handele sich dabei um einen Mann mittleren Alters und eine Frau in ihren Zwanzigern. Sie sollen aus Malta geflüchtet sein und derzeit in Südkorea leben.

Im ersten Halbjahr 2016 soll zudem ein nordkoreanischer Bauarbeiter geflüchtet sein. Die lokale Zeitung „Il-Mument“ berichtete am 1. Mai, dass drei nordkoreanische Bauarbeiter verschwunden seien. Die Polizei habe zwei von ihnen auf einer Baustelle aufgegriffen, von dem dritten fehle jedoch jede Spur. Eine Quelle vermutete, dass der Arbeiter erbenfalls in Südkorea eingereist sei.

Unterdessen hat Malta als erstes Mitglied der Europäischen Union nordkoreanische Arbeiter quasi abgeschoben. Laut einer Regierungsquelle lehnte es die Regierung des Inselstaates ab, die Aufenthaltsvisa für nordkoreanische Arbeiter zu verlängern. Als Hintergrund wird vermutet, dass die südkoreanische Regierung und Menschenrechtsorganisationen in Europa auf Zwangsarbeit und Menschenrechtsverletzungen bei nordkoreanischen Arbeitern auf Malta hingewiesen hatten.

Wie verlautete, seien die meisten der rund 20 nordkoreanischen Arbeiter inzwischen in ihr Heimatland zurückgekehrt.

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