Das US-Außenministerium hat Nordkorea aufgefordert, auf Äußerungen zu verzichten, die sich destabilisierend auf die nordostasiatische Region auswirken könnten.
Washington fordere weiter, dass sich Nordkorea stattdessen auf konkrete Schritte konzentriere, um seine Zusagen und internationalen Pflichten zu erfüllen, sagte die Sprecherin für die Abteilung für Ostasien und Pazifikangelegenheiten, Katina Adams, am Dienstag (Ortszeit). Nordkoreas Außenminister Ri Yong-ho hatte am Rande des ARF-Treffens in Laos gesagt, dass ein weiterer Nukleartest von der Haltung der USA abhänge.
Die Sprecherin ging auch auf Ris Bemerkung ein, dass die Aufnahme von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und weiteren Beamten in die Sanktionsliste der USA einer Kriegserklärung entspreche. Der Schritt sei dafür gedacht, für schwere Menschenrechtsverstöße und Zensur verantwortliche nordkoreanische Beamte zur Rechenschaft zu ziehen.
Die USA würden weiter eng mit der internationalen Gemeinschaft kooperieren, um die internationale Aufmerksamkeit für die klägliche Menschenrechtlage in Nordkorea aufrechtzuerhalten. Dahinter stehe die Absicht, Nordkorea zu drängen, diese schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen zu beenden und seine Lager für politische Gefangene zu schließen, und die Verantwortlichsten zur Rechenschaft zu ziehen, hieß es weiter.