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Internationales

US-Präsidentschaftskandidat Trump bekräftigt Forderung nach Truppenabzug

Write: 2016-07-22 08:23:01Update: 2016-07-22 15:00:52

US-Präsidentschaftskandidat Trump bekräftigt Forderung nach Truppenabzug

Der republikanische Präsidentschaftskandidat in den USA Donald Trump hat die Forderung nach einem Abzug amerikanischer Truppen bekräftigt, sollten Verbündete nicht die Kosten für ihre Verteidigung schultern.

In einem Interview mit der "New York Times" am Mittwoch stellte Trump am dritten Tag des Parteitags der Republikaner außerdem den Beistand für die NATO in Frage.

Er wolle zuerst auf den Beitrag von NATO-Staaten zu der Allianz achten. Die USA hätten ein Vermögen für die Streitkräfte ausgegeben, um dann 800 Milliarden Dollar zu verlieren. Es handele sich um Handelsverluste und ein solches Vorgehen sei nicht klug.

Die Stationierung von amerikanischen Truppen sei zwar wünschenswert aber nicht notwendig gewesen. Sollten die USA verteidigt werden müssen, könnten die Truppen jederzeit von US-Boden aus aufbrechen, das koste weniger.

Trump hatte im Zuge seiner Kampagne "America First" zuvor mehrmals betont, dass die USA Truppen aus Asien und Europa abziehen würden, sollten diese nicht zu Verhandlungen über einen höheren Beitrag zu den Stationierungskosten bereit sein.

Solche Angaben sind nicht Bestandteil des am Montag verabschiedeten Grundsatzprogramms der Partei, doch hatte Trump seine Forderung in den Interview erneut unterstrichen.

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