Eine Stiftung zur Unterstützung der koreanischen Sexsklavinnen für Japans Militär im Zweiten Weltkrieg wird am 27. Juli ihre Arbeit aufnehmen.
Das berichtete die japanische Tageszeitung "Asahi".
Die Einrichtung der Stiftung ist eine der wichtigsten Einigungen zwischen den Regierungen in Seoul und Tokio zur Klärung der Sexsklavinnen-Frage Ende letzten Jahres.
Bei der ersten Sitzung unter Leitung des Vorsitzenden, Ehrenprofessor an der Sungshin Frauenuniversität Kim Tae-hyun, sollen die Summe der Trostgelder für die Opfer und deren Familien sowie Gedenkprojekte für verstorbene Sexsklavinnen bekannt gemacht werden.
Die japanische Regierung wird der Stiftung entsprechend der Vereinbarung mit Seoul eine Million Yen spenden.