Ein Südkoreaner ist wegen einer Explosion am Yasukuni-Schrein in Tokio zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
Das Bezirksgericht in Tokio habe am Dienstag den 28-jährigen Südkoreaner mit Nachnamen Jeon zu vier Jahren Haft verurteilt, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Er war wegen des Vorwurfs angeklagt worden, am 23. November des vergangenen Jahres auf einer öffentlichen Toilette des umstrittenen Schreins eine Zündvorrichtung gefüllt mit Sprengstoff angebracht und angezündet zu haben, anschließend wurde die Decke der Toilette beschädigt.
Es kam zwar zu keinem Personenschaden. Es war jedoch ein lauter Knall zu hören.
Jeon war nach dem Zwischenfall nach Südkorea zurückgekehrt, jedoch nach seiner erneuten Einreise in Japan am 9. Dezember festgenommen worden.
Die japanische Staatsanwaltschaft forderte fünf Jahre Haft.