Die deutsche Regierung hat die Zustimmung zur Ernennung des neuen nordkoreanischen Botschafters in Berlin verweigert.
Das berichtete das US-amerikanische Radio Free Asia.
Nordkorea hatte seinen Botschafter in Deutschland, Ri Si-hong, im April nach der Verabschiedung neuer internationaler Sanktionen gegen das Land zurückbeordert.
Nordkorea habe einen Diplomaten zu Ris Nachfolger bestimmt und Deutschland über die Personalie informiert. Die deutsche Regierung habe ihm jedoch das Agrément verweigert, deshalb sei Ri wieder nach Berlin zurückgekehrt, hieß es.
Wer zum neuen Botschafter designiert wurde und warum Deutschland ihn ablehnte, wurde nicht bekannt. Es wird vermutet, dass Probleme in der diplomatischen Laufbahn des Nominierten der Grund waren.
Das deutsche Außenministerium hat den Medienbericht weder bestätigt noch dementiert.