Das US-Außenministerium hat Nordkorea das 14. Jahr in Folge als eines der schlimmsten Länder hinsichtlich des Menschenhandels eingestuft.
Im am Donnerstag veröffentlichten Menschenhandelsbericht 2016 wies das Ministerium Nordkorea Stufe 3, den niedrigsten Rang, zu.
Nordkorea sei ein Ursprungsland der Zwangsarbeit und des Sexhandels, steht darin. In seinen Lagern für politische Häftlinge würden schätzungsweise bis zu 120.000 Menschen festgehalten. Sie lebten unter schlimmen Bedingungen und litten unter Prügel, Folter und Zwangsarbeit.
Die schlimme Menschenrechtslage in Nordkorea treibe Einwohner in die Flucht, damit werde Menschenhandel veranlasst, hieß es weiter. Über 10.000 Nordkoreanerinnen seien aus ihrem Land geflüchtet, viele von ihnen würden Opfer von Entführung, Freiheitsberaubung, Sexhandel und Zwangsarbeit.
Südkorea wurde unterdessen das 14. Jahr in Folge der Stufe 1 zugeordnet.