Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat den Freihandelspakt mit Südkorea kritisiert.
Er kritisierte in einer am Dienstag in Pennsylvania gehaltenen Rede zur Wirtschaft die von den demokratischen Regierungen geschlossenen Freihandelsverträge, darunter das Abkommen mit Südkorea und das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). Diese seien ein Fehlschlag.
Er wolle im Falle seiner Wahl Maßnahmen ergreifen, um dies zu korrigieren. Unter anderem wolle er einen Rückzug der USA aus der Transpazifischen Partnerschaft vorantreiben.
Er wolle den härtesten und klügsten Unterhändler einsetzen, um für die amerikanischen Arbeiter zu kämpfen und das NAFTA neu auszuhandeln.
Seine demokratische Widersacherin Hillary Clinton kritisierte er dafür, die Verabschiedung des Freihandelsabkommens mit Südkorea als Außenministerin vorangetrieben zu haben.
Das Handelsdefizit der USA gegenüber Südkorea habe sich wegen des Abkommens verdoppelt, hunderttausende Arbeitsplätze in den USA seien vernichtet worden, so der vermutliche Präsidentschaftskandidat des republikanischen Lagers.