In letzter Zeit sind eine Reihe von gefälschten 100-Dollar-Noten aus Nordkorea aufgetaucht.
Im Mai fand in Pjöngjang eine Warenmesse statt, daran nahmen über 220 Unternehmen und Handelsfirmen teil. Wie verlautete, habe es unter den 100 Dollar-Scheinen, die daran beteiligte chinesische Unternehmer für den Verkauf ihrer Waren erhielten, gefälschte Noten gegeben.
Die Blüten sind nahezu perfekt, so dass chinesische Messeteilnehmer diese mit ihren Falschgeld-Prüfgeräten nicht als solche erkennen konnten.
Vor zwei Monaten wurde unter Dollarscheinen, die ein Geschäftsmann in Hongkong nach seinem Besuch in Pjöngjang bei einer Bank einzahlen wollte, ein gefälschter 100-Dollar-Schein gefunden.
Es wird vermutet, dass das nordkoreanische Regime in die Produktion von Falschgeld verwickelt ist. Nordkorea wurde in den 1990er Jahren vorgeworfen, wegen der schweren Wirtschaftsnot gefälschte 100-Dollar-Scheine, sogenannte Supernotes, gedruckt zu haben. Auch hinter jüngst in China entdeckten gefälschten neuen Yuan-Scheinen wird Nordkorea als Urheber vermutet.