Die japanische Regierungspartei hat als Wahlversprechen die Gründung einer Institution zur Forschung und Untersuchung bezüglich der Insel Dokdo und der Sexsklavinnen der japanischen Armee in Aussicht gestellt.
Der Politikforschungsrat der Liberaldemokratischen Partei veröffentlichte am Montag das sogenannte J-File 2016, in dem deren Versprechen vor der Oberhauswahl am 10. Juli vorgelegt wurden.
In puncto Außenpolitik und Verteidigung heißt es, dass die Partei eine Drittinstitution gründen werde, die sich mit geschichtlichen und wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungen zu Territorialfragen beschäftige.
Die Partei werde anhand der Forschungsergebnisse der neuen Institution Japans Behauptungen, die auf Gesetzen und der Geschichte beruhen, im Inland und in der Weltgemeinschaft verbreiten, darüber aufklären und dafür werben.
In aktuellen Gerichtsverfahren über die Entschädigung nach dem Krieg und in Äußerungen zur Trostfrauenfrage würden ungerechte Behauptungen, die historischen Fakten widersprechen, öffentlich verbreitet. Das verletze die Ehre des Landes erheblich. Auch dagegen wolle die Partei mit Hilfe von Forschungen der neuen Institution genaue Gegenargumente und -beweise vorlegen, hieß es weiter.
Im Dokument steht, dass Südkorea Dokdo und Russland vier Kurilen-Inseln illegal besetzten.