US-Außenminister Ashton Carter hat trilaterale Partnerschaften wie die trilaterale Partnerschaft zwischen Südkorea, den USA und Japan als einen von drei Faktoren des vom Pentagon angestrebten Asiatisch-Pazifischen Sicherheitsnetzwerks bezeichnet.
Wegweisende trilaterale Mechanismen würden Teilnehmerländer dazu bewegen, ihre Mitwirkung zu maximieren, sagte Carter bei einer von der US-Denkfabrik Center for a New American Security veranstalteten Diskussion am Montag (Ortszeit) in Washington. Die trilaterale Partnerschaft zwischen Südkorea, den USA und Japan ermögliche, Reaktionen auf Nordkoreas Provokationen mit Atomwaffen und Raketen zu koordinieren.
Carter hatte beim Asiatischen Sicherheitsgipfel Anfang Juni in Singapur das Konzept vorgestellt, dass durch das Asiatisch-Pazifische Sicherheitsnetzwerk eine multilaterale Sicherheit in Nordostasien verwirklicht werden könne. Er offenbarte jedoch keine Details über den Aufbau des Netzwerks.
Als zweiten Faktor für das Netzwerk bezeichnete Carter neben Beziehungen unter Einbeziehung der USA bilaterale oder trilaterale Kooperationsmechanismen, die asiatische Länder auf eigene Faust schaffen werden. Der dritte Faktor sei eine multilaterale Sicherheitsarchitektur, die durch die Beteiligung der USA an einem ganz Asien umfassenden Kooperationsorgan wie ASEAN geschaffen werde.
Zur Spekulation, dass das Asiatisch-Pazifische Sicherheitsnetzwerk ein Konzept für eine strategische Belagerung Chinas wäre, hieß es, dass das Netzwerk nicht geschlossen sei und niemanden ausgrenze.