Nordkorea wird Vertreter zum Sechs-Länder-Sicherheitsforum in Peking schicken.
Das teilten die Veranstalter heute mit.
Bei dem Treffen in der kommenden Woche diskutieren Regierungsbeamte und Wissenschaftler über Wege zur Wiederaufnahme der seit langem unterbrochenen Sechs-Parteien-Gespräche über ein Ende des nordkoreanischen Atomprogramms.
Das Sicherheitsforum gilt als Bühne für inoffizielle Gespräche Nordkoreas mit Südkorea, den USA, China, Russland sowie Japan. Veranstaltet wird der Nordostasiatische Kooperationsdialog (NEACD) vom Institut für internationale Konflikte und Kooperation (IGCC), das sich unter dem Dach der University of California in San Diego befindet.
Nordkorea hatte in den beiden Vorjahren keine Vertreter zum NEACD geschickt.
Der für Medienangelegenheiten zuständige Sprecher Eric Anderson bestätigte gegenüber der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in einer E-Mail, dass ein Gesandter der nordkoreanischen Regierung vor Ort sein werde.
Nordkorea hatte im Januar seinen vierten Atomtest durchgeführt und ist seitdem mit noch härteren Sanktionen konfrontiert. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) warnte Anfang des Monats, dass Nordkorea seinen Plutonium-Reaktor wieder hochgefahren haben könnte.
Die letzte Sechser-Runde hatte Ende 2008 stattgefunden.