Die chinesische Regierung hat ihre Liste der unter das Handelsembargo gegen Nordkorea fallenden Güter erweitert.
Das Handelsministerium veröffentlichte am Dienstag eine neue Liste, auf der auch besonders feste Metalle, Chemikalien und Schwebstofffilter stehen.
Die Materialien können sowohl für zivile als auch militärische Zwecke verwendet werden, insbesondere besteht die Gefahr einer Verwendung für den Bau von Atomwaffen oder anderen Massenvernichtungswaffen.
Vor zwei Monaten hatte Peking 25 Güter auf eine schwarze Liste gesetzt, so dass deren Exporte nach Nordkorea verboten sind. Hierzu zählten auch Kohle und Flugzeugtreibstoff.
China hatte zugesichert, die neuen UNO-Sanktionen gegen Nordkorea gewissenhaft umzusetzen. Dies wurde auch beim Strategie- und Wirtschaftsdialog mit den USA letzte Woche in Peking bekräftigt.