Südkorea ist im Auftaktquartal das fünftgrößte Ursprungsland von DDoS-Attacken in der Welt gewesen.
Laut einem Bericht des CDN (Content Delivery Network)-Anbieters Akamai Korea wurden im ersten Quartal weltweit über 4.500 DDoS-Attacken gemeldet. Das ist 1,25 Mal mehr als ein Jahr zuvor und ein neuer Rekord.
Von Südkorea aus wurden 7,5 Prozent aller DDoS-Angriffe verübt. Damit lag Südkorea auf Platz fünf.
Spitzenreiter war China, auf das 27,2 Prozent der Attacken entfallen. Dahinter folgten die USA mit 17,1 Prozent, die Türkei mit 10,2 Prozent und Brasilien mit 8,6 Prozent.
Das größte Ziel der Attacken war die Spieleindustrie, die 55 Prozent aller DDoS-Attacken ausgesetzt war. Auf Platz zwei kam die Software- und Technologiebranche mit 25 Prozent, gefolgt von der Medien- und Unterhaltungsbranche und der Finanzdienstleistung mit je fünf Prozent.