Ein der Unterstützung der Geldwäsche für Nordkorea verdächtigtes europäisches Investmentunternehmen hat beschlossen, sein Geschäfte in dem Land aufzugeben.
Phoenix Commercial Ventures gab am Donnerstag auf seiner Webseite bekannt, der Vorstand habe sich entschieden, sich mit sofortiger Wirkung aus Nordkorea zurückzuziehen. Demzufolge werde Phoenix Commercial Ventures Ltd aufgelöst.
Das Unternehmen hatte im Jahr 2003 gemeinsam mit dem nordkoreanischen Kulturministerium das Gemeinschaftsunternehmen Hana Electronics in Pjöngjang gegründet. Das Unternehmen stellt DVD-Player und Karaokeanlagen her.
Phoenix hatte im vergangenen September überraschend erklärt, wegen unüberbrückbarer Differenzen das Gemeinschaftsgeschäft zu beenden.