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Internationales

Private Organisationen Südkoreas und Chinas wollen Dokumente zur Sexsklaverei als Welterbe vorschlagen

Write: 2016-06-01 09:09:22Update: 2016-06-01 16:33:26

Private Organisationen in Südkorea und China wollen Dokumente zur Sexsklaverei als Welterbe vorschlagen.

Die chinesische Regierung bestätigte laut einem Medienbericht, dass private Gruppen eine Eintragung der Dokumente in das UNESCO Gedächtnis der Menschheit anstrebten. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo zitierte am Dienstag einen Sprecher des Außenministeriums in Peking, laut dem die Organisationen gemeinsam entsprechende Anstrengungen unternähmen und Peking dies unterstütze.

Eine Aufnahme der Dokumente in die Liste würde den Menschen weltweit helfen, sich an die im Krieg begangenen Grausamkeiten und die Geschichte zu erinnern, hieß es. Der Sprecher bezeichnete die von Japans Streitkräften im Zweiten Weltkrieg verantwortete Sexsklaverei zudem als ernsthaftes Verbrechen.

Wie Kyodo berichtete, laufe die Anmeldungsfrist am kommenden Dienstag ab. Eine südkoreanische private Organisation werde voraussichtlich den Antrag auf die Bestimmung zum Welterbe einreichen.

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