Laut einem in den USA ansässigen chinesischen Nachrichtenportal hat China Nordkorea vom Vorhaben für einen Atomwaffentest abgehalten, indem es großzügige Nahrungsmittelhilfe zusicherte.
Das berichtete Boxun am Sonntag unter Berufung auf Quellen in Peking. China habe einen Sondergesandten nach Nordkorea geschickt, nachdem es Geheimdienstinformationen über Nordkoreas Vorhaben erhalten hatte, nach dem Parteitag am 17. Mai einen Nuklearversuch in der Atmosphäre zu unternehmen.
China sei angesichts einer möglichen Nuklearkatastrophe im Falle des Tests an der Grenze zwischen beiden Ländern mit Zuckerbrot und Peitsche vorgegangen. Nordkorea habe zugestimmt, den Atomtest zu verschieben, als Gegenleistung habe China versprochen, seine Nahrungslieferungen im Rahmen der humanitären Hilfe deutlich zu erhöhen, hieß es.
Quellen vermuten, dass Nordkorea angesichts der erneuten Hungersnot absichtlich Geheimdienstinformationen über einen Atomtest durchsickern lassen habe, um mehr Unterstützung mit Nahrungsmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs zu erpressen.