Als erster amtierender US-Staatspräsident hat Obama am Freitagnachmittag die Gedenkstätte für die Atombombenopfer in Hiroshima besucht.
In seiner etwa 17-minütigen Rede im Friedenspark der japanischen Stadt, die im Zweiten Weltkrieg von einer US-amerikanischen Atombombe zerstört wurde, sagte Obama unter anderem, die Delegation wolle den Atombombenopfern gedenken. Darunter befänden sich mehrere 100.000 Japaner sowie zahlreiche Koreaner.
Politische Beobachter gehen davon aus, dass Obama mit der Äußerung das trilaterale Bündnis zwischen den USA, Südkorea und Japan berücksichtigt habe. Es ist das erste Mal, dass ein US-Präsident die koreanischen Atombombenopfer in Hiroshima anerkannte.
Obama sagte weiter, die USA und andere Länder müssten der Logik der Angst entkommen und eine atomwaffenfreie Welt anstreben. Wie zuvor angekündigt entschuldigte sich das US-Staatsoberhaupt nicht für die Zerstörung im August 1945.