Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner Donald Trump will Südkorea nach einem Wahlsieg weiter verteidigen, erwartet aber größere Zahlungen des Verbündeten.
Was Japan und Südkorea anbelange, so wolle er sagen, dass er beide Länder verteidigen wolle. Doch würden sie nur einen Bruchteil der Kosten zahlen. Er wolle, dass beide Länder mehr zahlen. Das sagte er am Freitag im Morgenmagazin "Morning Joe" auf MSNBC.
Auch sei er zu Gesprächen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bereit, wolle aber nicht in das kommunistische Land reisen.
Der Unternehmer hatte zuletzt mehrfach betont, dass die USA unter seiner Führung den Schutz der Verbündeten aufgeben könnten, sollte diese keinen höheren finanziellen Beitrag leisten wollen. In diesem Zusammenhang hatte er sogar vorgeschlagen, Südkorea und Japan die Entwicklung von Atomwaffen erlauben zu wollen.
Südkorea zahlt zurzeit die Hälfte der Kosten für die Stationierung der rund 28.000 US-Soldaten im Land. Jährlich werden rund 900 Millionen Dollar für die US-Streitkräfte in Korea überwiesen.