Die Schweiz hat eigene umfassende Sanktionen gegen Nordkorea einschließlich harter Finanzsanktionen verhängt.
Wie das US-amerikanische Radio Free Asia berichtete, habe der Bundesrat um 18 Uhr am Mittwoch (Ortszeit) die Sanktionen gegen Nordkorea in Kraft gesetzt.
Dazu zählt das Einfrieren des gesamten Vermögens, das die nordkoreanische Regierung oder die Arbeiterpartei unter anderem bei Banken in der Schweiz mittelbar oder umittelbar besitzen.
Die Eröffnung von Niederlassungen und Tochtergesellschaften von Schweizer Banken in Nordkorea ist verboten, bestehende Niederlassungen und Bankkonten in Nordkorea müssen bis 2. Juni geschlossen werden. Das gleiche gilt für Niederlassungen und Konten von nordkoreanischen Banken in der Schweiz.
Alle Ein- und Ausfuhren aus und nach Nordkorea werden vom Zoll kontrolliert. Exporte nach Nordkorea müssen vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO vorher genehmigt werden. Für Luxusgüter wie Luxusuhren und Skiausrüstung gilt ein Exportverbot.