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Internationales

EU verhängt weitere Sanktionen gegen Nordkorea

Write: 2016-05-20 09:15:13Update: 2016-05-20 11:46:51

Die Europäische Union hat weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Brüssel reagiert damit auf den vierten Atomtest und den jüngsten Raketenstart.

Der EU-Ministerrat teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, 18 Personen und eine Organisation neu auf die Sanktionsliste gesetzt zu haben. Zu ihnen zählen laut Informationen ranghohe Militärs, die in die Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen Nordkoreas verwickelt sind, und eine Organisation, die an Projekten zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen beteiligt ist. Die Namen werden am Freitag (Ortszeit) im Amtsblatt der EU veröffentlicht.

Mit den neuen Sanktionen stehen nun 66 Personen und 42 Organisationen auf der EU-Sanktionsliste zu Nordkorea. Ihnen werden Reisen in die EU-Länder verboten und ihr Vermögen wird eingefroren.

Zu den Strafmaßnahmen der EU gegen Nordkorea zählen unter anderem das Verbot des Exports von Technologien für die Waffen- und Atomwaffenentwicklung sowie das Embargo für Luxusgüter.

Die Schweiz setzte unterdessen am Mittwoch (Ortszeit) eigene Sanktionen gegen Nordkorea in Kraft. Dazu zählen das Einfrieren von nordkoreanischem Vermögen und das Verbot von Finanzdienstleistungen.

Russland setzte ebenfalls Finanzsanktionen gegen Nordkorea um. Die russische Zentralbank habe am Donnerstag (Ortszeit) die einheimischen Finanzinstitute über die Maßnahmen zur Umsetzung der Resolution 2270 des UN-Sicherheitsrats informiert, berichtete das US-amerikanische Radio Free Asia.

Geschäfte mit Nordkorea würden verboten. Finanzinstitute sollten Konten im Zusammenhang mit dem nordkoreanischen Atom- oder Rakentprogramm schließen, hieß es darin.

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