Die USA wollen Nordkorea weiter unter Druck setzen, solange das Land nicht die Denuklearisierung verspricht.
Diese Position teilte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Mittwoch (Ortszeit) vor der Presse mit. Damit reagierte er mittelbar auf die Äußerung des voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, dass er zu einem Dialog mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un bereit sei.
Er messe Äußerungen von Präsidentschaftskandidaten über Nordkorea keine Bedeutung bei, sagte der Sprecher. Zugleich betonte er, Druck könne abgebaut werden und die Weltgemeinschaft wäre bereit für Gespräche mit Nordkorea, sobald das Land die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und den Stopp von provokativer Rhetorik und Handlungen verspreche.
Präsident Obama habe in letzter Zeit die Gelegenheit gehabt, seine Einstellung zu Nordkorea deutlich zu machen. Die USA strebten an, mit ihren Verbündeten und Freunden eng zu kooperieren, um den Druck auf Nordkorea zu steigern, hieß es.
Die USA hätten wirksam mit der internationalen Gemeinschaft einschließlich Chinas und Russlands zusammengearbeitet, um Nordkorea, das seine internationalen Pflichten nicht erfülle, zu isolieren. Die harte Politik gegenüber Nordkorea sei bisher erfolgreich gewesen, fügte er hinzu.