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Internationales

Demokratische Republik Kongo weist Vorwurf der Sanktionsverletzung zurück

Write: 2016-05-16 09:03:39Update: 2016-05-16 09:27:37

Die Demokratische Republik Kongo hat einen Bericht der Vereinten Nationen zurückgewiesen, nach dem das Land die internationalen Sanktionen gegen Nordkorea verletzt habe.

Regierungssprecher Lambert Mende sagte am Samstag, dass die Behauptung eine glatte Lüge sei. Sein Land unterhalte seit dem Tod des früheren Präsidenten Laurent Kabila im Jahr 2001 keine kooperativen Beziehungen mehr mit Nordkorea. Amtierender Staatschef ist sein Sohn Joseph Kabila.

Am letzten Donnerstag hatte ein unabhängiges Expertengremium einen Bericht für den UN-Sicherheitsrat verfasst, demzufolge Nordkorea Pistolen für kongolesische Truppen geliefert habe. Auch habe Pjöngjang 30 Ausbilder in das afrikanische Land geschickt.

Militärs und Polizisten, die mit UN-Truppen zusammenarbeiten, würden die nordkoreanischen Schusswaffen mit sich führen. Auch sei der Waffentyp auf Schwarzmärkten in der Hauptstadt Kinshasa entdeckt worden.

Die Waffen sollen 2014 über den Hafen Matadi an der Westküste ins Land gelangt sein.

Unter dem Waffenembargo darf Nordkorea keine Waffen und Ausbilder für Streitkräfte und Polizei ins Ausland liefern.

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