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Internationales

Organisation für Menschenrechte für Journalisten verurteilt Nordkoreas Ausweisung von BBC-Reporter

Write: 2016-05-12 13:27:43Update: 2016-05-12 13:53:38

Das Committee to Protect Journalists (CPJ) hat die Ausweisung von BBC-Mitarbeitern durch Nordkorea kritisiert.

Sumit Galhotra vom Asien-Programm der Nichtregierungsorganisation, die sich für den Schutz der Menschenrechte von Journalisten einsetzt, hat die Festnahme und Ausweisung des Reporters und seiner Begleiter im US-amerikanischen Radio Free Asia (RFA) am Mittwoch als erniedrigend kritisiert.

Pjöngjang habe die klare Botschaft übermittelt, dass es gegenüber Journalisten eine tiefe Feindseligkeit hege. Nordkorea solle aufhören, Reporter zu drangsalieren.

Nordkoreas Behörden hatten am Freitag den BBC-Korrespondenten Rupert Wingfield-Hayes, die Produzentin Maria Byrne und den Kameramann Matthew Goddard in Pjöngjang kurz vor der Abreise festgehalten. Ihnen wurde mangelnder Respekt gegenüber Machthaber Kim Jong-un im Rahmen ihrer Berichterstattung vorgeworfen.

Wegen des Parteitags hatten mehrere ausländische Medien Teams zur Berichterstattung nach Nordkorea geschickt.

Auf der CPJ-Liste für 2015 steht Nordkorea an zweiter Stelle hinsichtlich der Medienzensur.

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