Nordkorea hat rund 100 ausländischen Journalisten den Eintritt in den Saal mit den Delegierten des siebten Parteitags der Arbeiterpartei verwehrt. Die ausländischen Medienvertreter wurden von der Pjöngjanger Regierung eingeladen.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Parteitags berichtete ein Reporter des britischen Senders BBC, dass Nordkorea den Journalisten nur Aufnahmen an einem bestimmten Ort erlaubt habe, der etwa 200 Meter vom Veranstaltungsort entfernt gelegen habe. Nach einer Stunde hätten sie ins Hotel zurückkehren müssen.
Darüber hinaus seien sie am Nachmittag dazu aufgefordert worden, eine Fabrik zur Kabelherstellung zu besuchen und darüber zu berichten.
Die Journalisten berichteten außerdem, dass sie von einem Wachhabenden kontrolliert worden seien.
Nordkorea hatte 2012 ebenfalls ausländische Journalisten eingeladen, ihnen aber den Zugang zum Ort eines geplanten Raketenstarts nicht erlaubt. Das Land feuerte damals eine Trägerrakete ins All.