US-Präsident Barack Obama hat sich zur Option eines Angriffs auf Nordkorea zurückhaltend geäußert.
Für die USA habe es oberste Priorität, die Amerikaner und ihre Alliierten Republik Korea und Japan, die anfällig für Nordkoreas provokative Handlungen seien, zu schützen, sagte Obama am Dienstag (Ortszeit) in einem Interview mit dem Sender CBS während seines Besuchs in Deutschland.
Die USA könnten offenkundig Nordkorea mit ihren Waffen zerstören. Abgesehen von den humanitären Kosten eines solchen Schritts, befänden sich die Nordkoreaner direkt neben dem wichtigen Verbündeten Republik Korea, hieß es.
Die USA hätten viel mehr Zeit verbracht, um ihre Raketenabwehrsysteme aufzustellen. Die USA bauten eine Abschirmung auf, die zumindest Nordkoreas Bedrohungen auf niedrigem Niveau blockieren könne, betonte Obama.
Obama wurde auch auf den Nervenkrieg mit China wegen Gebietsstreitigkeiten im Südchinesischen Meer angesprochen. Zur Frage, ob er noch aggressiver reagieren werde, sollte China die Grenze überqueren, hieß es, er halte seit seinem Amtsantritt konsequent an dem Glauben fest, dass produktive und aufrichtige Beziehungen zwischen den USA und China wichtig seien.