Japans Premierminister Shinzo Abe hat eine Opfergabe an den umstrittenen Yasukuni-Schrein geschickt.
Am Donnerstag, am ersten Tag des Frühlingsrituals, habe Abe die Opfergabe namens Masasaki übersandt, teilte ein Mitarbeiter des Schreins mit.
Auch die Vorsitzenden beider Kammern des japanischen Parlaments sowie der Gesundheitsminister schickten Opfergaben zum Ritual.
Abe hatte das Kriegerdenkmal zum ersten Jubiläum seines erneuten Amtsantritts im Dezember 2013 besucht. Dafür erntete er heftigen Protest aus Südkorea und China sowie Kritik der Weltgemeinschaft.
Mitglieder der Gruppe der am Yasukuni verehrenden Abgeordneten wollen am Freitag den Schrein besuchen, in dem auch Kriegsverbrecher der A-Klasse zur Zeit des Zweiten Weltkriegs geehrt werden.