Die Regierung von Sri Lanka hat 168.000 Dollar beschlagnahmt, die zwei Nordkoreaner mitgeführt hatten.
Zudem wurde einer der beiden Nordkoreaner wegen Verstoßes gegen das Zollgesetz mit einem Bußgeld in Höhe von 100.000 Sri-Lanka-Rupien oder knapp 700 Dollar belegt.
Laut einem Zollbeamten wurde die Maßnahme strikt nach einem Landesgesetz ergriffen, das eine Konfiszierung und Bestrafung erlaubt, sollten unangemeldet mehr als 10.000 Dollar an Devisen mitgeführt werden.
Es ist das erste Mal nach der Verabschiedung der Nordkorea-Sanktionen im UN-Sicherheitsrat Anfang März, dass eine ausländische Regierung bei Nordkoreanern gefundenes Bargeld beschlagnahmte.
Beide Nordkoreaner waren in Oman abgeflogen und wollten am 14. März über Sri Lanka nach Peking weiterfliegen. In der Transitzone am Flughafen Colombo wurden sie von Zollbeamten ertappt. Wie verlautete, hätten die Nordkoreaner erklärt, dass es sich um Löhne von ihnen und Kollegen für die Arbeit auf Baustellen in Oman handele.