Zwei australische Unternehmer stehen im Verdacht, mit einem auf die UN-Sanktionsliste gesetzten nordkoreanischen Unternehmen Geschäfte gemacht zu haben.
Das berichtete der australische Sender ABC.
Laut den Enthüllungen aus den sogenannten Panama Papers seien David Henty Sutton und Louis Schurmann im Dezember 2012 Vorsitzender und Direktor des Unternehmens AAT gewesen, als dieses einen Unterlizenzvertrag über den Bergbau mit der nordkoreanischen Firma NRDIC bekannt gegeben habe. Im März 2013 habe ein anderes Unternehmen namens EHG mit der nordkoreanischen Firma KRDIC einen ähnlichen Vertrag unterzeichnet. Sutton und Schurmann seien später Direktoren von EHG geworden.
Bei beiden nordkoreanischen Unternehmen handele es sich anscheinend um dieselbe Firma, nämlich Green Pine Corporation, die auf der Sanktionsliste der UNO stehe.
Wie verlautete, sei Green Pine Corporation in das nordkoreanische Raketenprogramm verwickelt und liefere Waffen an den Iran und Syrien.