Das Weiße Haus hat die Äußerung des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump, die atomare Aufrüstung Südkoreas und Japans erlauben zu können, kritisiert.
Die Aussicht, dass Japan und Südkorea Atomwaffen erlangen könnten, würde für eine erhebliche Destabilisierung sorgen, sagte Sprecher Josh Earnest am Mittwoch (Ortszeit) vor der Presse.
Trumps Vorschlag, dass die USA Südkorea ermutigen sollten, Nuklearwaffen zu entwickeln, stehe im direkten Gegensatz zu einer Politik, die die USA lange verfolgt hätten und die internationale Gemeinschaft lange unterstützt habe, hieß es.
Trump bekräftigte bei einem Treffen in Milwaukee, Wisconsin am Dienstag seine Position, Südkorea und Japan die nukleare Aufrüstung erlauben zu können. Beide Länder müssten durch die Entwicklung von Atomwaffen die eigene Verteidigungsfähigkeit verstärken oder den USA einen größeren Beitrag für die Verteidigungskosten zahlen, sagte er.