Der Senat des US-Bundesstaates Kalifornien hat ein koreanisches Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee zur Zeit des Zweiten Weltkriegs ausgezeichnet.
Der Präsident pro tempore Kevin de León verlieh am Donnerstag (Ortszeit) Lee Yong-soo einen Verdienstpreis.
Lee sagte, die Regierungen Südkoreas und Japans hätten eine Einigung zur Frage der Trostfrauen erzielt. Jedoch seien dabei die Stimmen der Opfer überhaupt nicht berücksichtigt worden. Die japanische Regierung sollte die staatliche Verantwortung für dieses Menschheitsverbrechen anerkennen.
Die 88-Jährige reiste am 7. März anlässlich der Bemühungen der Stadt New York, eine Resolution zur Sexkslaverei der japanischen Streitkräfte zu verabschieden, in die USA. Dort setzte sie sich dafür ein, die Wahrheit über die Angelegenheit bekannt zu machen.