Das Weiße Haus hat Nordkorea vorgeworfen, festgehaltene US-Staatsbürger zu politischen Geiseln zu machen.
Anlass ist, dass Nordkorea den US-amerikanischen Studenten Otto Warmbier zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilte.
Es werde zunehmend klar, dass Nordkorea versuche, US-Amerikaner als „Schachfiguren“ für die Verfolgung einer politischen Agenda zu nutzen, sagte Sprecher Josh Earnest am Mittwoch (Ortszeit) Reportern. Für die US-Regierung hätten die Sicherheit und das Wohl ihrer Bürger im Ausland höchste Priorität.
Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, sagte vor der Presse, Nordkorea behaupte zwar offiziell, festgehaltene US-Amerikaner nicht zu politischen Zwecken auszunutzen. Der Warmbier-Fall zeige jedoch, dass Nordkorea genau dies tue.