UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ist erstmals mit einem südkoreanischen Opfer der Sex-Sklaverei für die japanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg zusammengekommen.
Bei dem Treffen mit der 89-jährigen Kil Won-ok im UN-Hauptsitz in New York habe Ban gesagt, es gebe Misskommunikation über die Begrüßung der südkoreanisch-japanischen Einigung über die Sex-Sklavinnen-Frage durch die Vereinten Nationen. Das teilte die Vorsitzende des südkoreanischen Rats zur Trostfrauen-Frage Yoon Mi-hyang mit, die dem Treffen beigewohnt hat.
Ban habe gesagt, die Vereinten Nationen hätten die Bemühungen der Regierungen in Seoul und Tokio zur Klärung der Angelegenheit begrüßt, nicht den Inhalt der Einigung, hieß es.
Der Rat zur Trostfrauen-Frage ist der Meinung, dass die Einigung zwischen beiden Regierungen zur Beendigung der Sex-Sklavinnen-Frage vom Ende des letzten Jahres nicht akzeptabel sei.