Die philippinische Regierung hat ein Folgeverfahren für ihre Entscheidung eingeleitet, ein nordkoreanisches Schiff zu beschlagnahmen.
Die Philippinen hatten in der vergangenen Woche gemäß der neuen Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea beschlossen, den in einem Hafen in der Subic-Bucht liegenden Frachter Jin Teng zu beschlagnahmen und 21 Besatzungsmitglieder auszuweisen.
Die Küstenwache überwacht derzeit das Schiff. Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde besuchten wegen des Ausweisungsverfahrens wiederholt das Schiff.
Die Vereinten Nationen wollten binnen dieser Woche einen Inspektor in die Philippinen entsenden, teilte ein Vertreter des philippinischen Außenministeriums mit.
In dem Inselstaat gibt es keine nordkoreanische Botschaft. Die nordkoreanischen Botschaften in Nachbarländern wie Indonesien und Thailand haben bisher keine Stellungnahme zu dem Fall abgegeben.