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Internationales

Deutscher Politiker macht auf Verletzungen der Menschenrechte nordkoreanischer Arbeiter aufmerksam

Write: 2016-03-02 11:00:20Update: 2016-03-02 11:55:46

Nordkoreanische Arbeiter in Europa sind nach Angaben eines deutschen Mitglieds des Europäischen Parlaments Opfer von Menschenrechtsverletzungen.

Thomas Händel, der Vorsitzende des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten, sagte, Nordkoreaner auf Malta würden unter schlimmen Arbeitsbedingungen ausgebeutet. Auch in Polen und Tschechien arbeiteten Nordkoreaner in ähnlichen Verhältnissen.

Der deutsche Politiker forderte, dass die für Menschenrechte und Arbeit zuständige Institution der Europäischen Union und die Internationale Arbeitsorganisation die Arbeitsverhältnisse für die nordkoreanischen Arbeiter überprüfe.

Eine maltesische Tageszeitung schrieb zuletzt unter Berufung auf deutsche Medien, dass nordkoreanische Arbeiter in einer Textilfabrik auf Malta täglich 14 Stunden arbeiteten und lediglich 75 Dollar im Monat verdienten.

Derzeit sind schätzungsweise 50.000 bis 60.000 nordkoreanische Arbeiter in 16 Ländern beschäftigt. In EU-Staaten sollen rund 1.000 Nordkoreaner arbeiten.

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