Der UN-Sicherheitsrat hat Schritte für neue Nordkorea-Sanktionen unternommen.
Das Gremium nahm am Donnerstagnachmittag Gespräche auf, um den von den USA und China ausgehandelten Entwurf zu überprüfen.
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen Samantha Power sagte, dass die vorgeschlagenen Sanktionen die strengsten in den letzten 20 Jahren seien.
Demnach soll Nordkorea noch stärker isoliert werden, indem die Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert sein sollen, im Warenverkehr mit Nordkorea strengere Kontrollen einzuführen.
Auch soll kein Treibstoff für Flugzeuge und Raketen mehr geliefert werden. Nordkoreanische Exporte von Gesteinen und Mineralien, darunter Kohle und Eisenerz, sollen unterbunden werden.
Darüber hinaus sollen 29 Nordkoreaner und Behörden, die mit dem Atomwaffenprogramm in Zusammenhang stehen, auf die Sanktionsliste gesetzt werden.
Die Sanktionen sollen spätestens am Montag beschlossen werden. Die Vetomacht Russland ist laut Berichten jedoch empört, nicht an den Verhandlungen über den Entwurf beteiligt worden zu sein.