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Internationales

Bloomberg: China in Geldfluss zwischen Nordkorea und Ausland verwickelt

Write: 2016-02-23 09:12:05Update: 2016-02-23 17:16:55

Bloomberg: China in Geldfluss zwischen Nordkorea und Ausland verwickelt

Nordkorea hat für den Geldfluss mit dem Ausland in den letzten Jahrzehnten Netzwerke von Unternehmen und Vermittlern aufgebaut und Sanktionen umgegangen.

Daran habe China mitgewirkt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag.

Der illegale Waffentransport durch das nordkoreanische Schiff Chong Chon Gang zeige, dass es den USA nicht leicht fallen werde, Sanktionen gegen Nordkorea zu verhängen, hieß es.

Bloomberg wies auf die in Singapur ansässige Reederei Chinpo Shipping Company hin. Die Reederei wurde vermutlich von Nordkorea gegründet, um Sanktionen der Weltgemeinschaft zu umgehen.

Ein singapurisches Gericht verurteilte jüngst die Reederei zu einer Geldstrafe von 180.000 Singapur Dollar oder 128.000 US-Dollar, da sie Gelder für das nordkoreanische Raketenprogramm überwiesen hatte.

Bloomberg schrieb, dass die Zahlungen von Kunden nordkoreanischer Frachter über Konten von Chinpo Shipping bei der Bank of China nach Nordkorea geflossen seien.

William Newcomb, der frühere UN-Ermittler für Sanktionen, sagte, dass Nordkorea China intensiv nutze, um Sanktionen zu umzugehen. Für Strafmaßnahmen gegen Nordkorea sei die Kooperation Chinas erforderlich.

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