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Internationales

Japanischer Wissenschaftler sieht Beweis für Zwangsrekrutierung von Sexsklavinnen

Write: 2016-02-20 14:15:10Update: 2016-02-20 15:30:23

Ein renommierter japanischer Wissenschaftler hat auf einen Beweis für die Zwangsrekrutierung von Sexsklavinnen im Zweiten Weltkrieg durch das japanische Militär hingewiesen. 

Yoshiaki Yoshimi, Professor für moderne Geschichte an der Chuo Universität in Tokio, schrieb in der Märzausgabe der Monatszeitschrift Sekai, es sei eindeutig, dass die Untersuchungsdaten des Justizministeriums zum sogenannten Semarang-Fall der japanischen Regierung vorgelegt worden seien. Die Behauptung der Regierung in Tokio, dass die Rekrutierung der Trostfrauen keinen Zwangscharakter besitze, sei eine Lüge. 

Angesichts der Behauptung des japanischen Ministerpräsidenten Abe, dass die Trostfrauen des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg keine Sexsklavinnen gewesen seien, schrieb der Professor, die Frauen seien eindeutig Sklavinnen gewesen, da sie über ihren Wohnort und die Beendigung des Dienstes nicht entscheiden konnten und ein Ausgehverbot herrschte. 
 
Beim Semarang-Fall handelt es sich darum, dass das japanische Militär 1944 niederländische Frauen zwangsrekrutiert hatte und nahe Semarang auf der indonesischen Insel Java als Trostfrauen einsetzte. 

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