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Internationales

Japan leugnet Zwangsprostitution für Soldaten vor UNO

Write: 2016-02-17 10:54:36Update: 2016-02-17 13:23:17

Japan leugnet Zwangsprostitution für Soldaten vor UNO

Die japanische Regierung hat vor der UNO den Zwangscharakter der Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg de facto geleugnet.

Die entsprechende Äußerung habe der stellvertretende Außenminister Shinsuke Sugiyama bei einer Sitzung des UN-Ausschusses für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau in Genf gemacht, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Japan habe keine Dokumente gefunden, die bestätigen, dass die sogenannten Trostfrauen durch das Militär oder Regierungsbehörden zwangsrekrutiert worden seien, behauptete Sugiyama.

Der Glaube, dass Frauen zur Sexsklaverei gezwungen worden seien, beruhe auf Falschaussagen des gestorbenen Japaners Seiji Yoshida, dass er auf der koreanischen Insel Jeju Frauen verschleppt haben soll. Die Zeitung „Asahi Shimbun“, die über Yoshidas Aussagen berichtet hatte, habe 2014 den Fehler zugegeben, hieß es weiter.

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