Zwei koreanische Opfer der Sexsklaverei der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg wollen in Japan die Ungültigkeit der Einigung zwischen Seoul und Tokio zu der Angelegenheit öffentlich betonen.
Lee Ok-seon und Kang Il-chul geben heute in der Abgeordentenhalle des Unterhauses in Tokio eine Pressekonferenz. Bis Sonntag sind weitere Pressekonferenzen in Tokio und Osaka geplant.
Dabei wollen die beiden früheren Sexsklavinnen betonen, dass die zu Jahresende getroffene Vereinbarung zwischen den Regierungen Südkoreas und Japans ungültig sei. Sie werden auch berichten, welche Schäden sie erleiden mussten.
Sie hatten zuvor bei der Mittwochsdemonstration am 13. Januar in Seoul die Einigung für ungültig erklärt, da weder die Meinungen von Opfern noch die Aufdeckung der Wahrheit berücksichtigt worden seien.