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Internationales

Taiwans künftige Präsidentin kritisiert China wegen Schelte an K-Pop-Idol

Write: 2016-01-18 13:14:28Update: 2016-01-18 13:34:58

Taiwans künftige Präsidentin Tsai Ing-wen hat China wegen der Schelte an einem K-Pop-Idol kritisiert.

Repression werde die Stabilität in den bilateralen Beziehungen zerstören, warnte die Politikerin am Samstag nach ihrem Wahlsieg am Hauptsitz der führenden Oppositionspartei Demokratische Fortschrittspartei (DDP).

Die 64-Jährige nahm mit ihrer Äußerung Bezug auf Chou Tzu-yu, eine Taiwanesin, die Mitglied der südkoreanischen Popgruppe Twice ist. Sie hatte im südkoreanischen Fernsehen eine taiwanesische Flagge geschwenkt und damit eine Protestwelle im Internet ausgelöst. Die 16-Jährige musste sich daraufhin in einem YouTube-Video bei den Fans in Festlandchina entschuldigen. Dies wiederum schürte in Taiwan anti-chinesische Ressentiments.

Der Server der Entertainment-Agentur JYP, bei der Twice unter Vertrag stehen, wurde am Samstag mit einer DDos-Attacke lahmgelegt.

Der Vorfall habe die Taiwanesen verärgert und sie zu der Überzeugung geführt, dass sie ein starkes Land und eine einheitliche öffentliche Stimmung schaffen müsse, sagte die erste Frau an der Spitze Taiwans weiter. Ihren Sieg verdankt sie Wählern, die ein Ende der als pro-chinesisch geltenden Politik der regierenden Kuomintang wünschten.

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