In Istanbul hat ein Selbstmordattentäter am Dienstag (Ortszeit) einen Bombenanschlag auf dem Sultan-Ahmet-Platz verübt.
Dabei wurden zehn Menschen getötet und 15 verletzt. Nach Angaben eines türkischen Regierungssprechers ist der Attentäter ein 28-jähriger Syrer. Die meisten der Todesopfer seien Ausländer.
Deutsche Medien berichteten unterdessen unter Berufung auf eine Quelle des Büros des türkischen Ministerpräsidenten, dass neun von den zehn Todesopfern Deutsche seien.
Laut türkischen Medien sehen die Sicherheitsbehörden die große Wahrscheinlichkeit, dass die Terrormiliz IS hinter dem Anschlag stehe, da Touristen und Zivilisten das Ziel gewesen seien.
Wie verlautete, sei bei der Explosion ein südkoreanischer Tourist leicht verletzt worden. Das südkoreanische Generalkonsulat in Istanbul teilte mit, derzeit den genauen Sachverhalt zu ermitteln.
Der Sultan-Ahmed-Platz ist eines der beliebtesten Touristenziele in Istanbul, wo sich die Hagia Sophia und die als Blaue Moschee bekannte Sultan-Ahmed-Moschee befinden.