Wegen der Besorgnis über ein radioaktives Leck nach Nordkoreas viertem Atomtest überwacht China die Radioaktivität schärfer.
Ein chinesisches Nachrichtenportal berichtete am Montag, dass das chinesische Umweltschutzministerium ummittelbar nach dem Atomtest die Beobachtungsstationen im ganzen Land angewiesen habe, die Überwachung radioaktiver Substanzen zu verschärfen.
Das Ministerium errichtete zudem am 7. Januar in Erdaobaihe im Autonomen Bezirk Yianbian der Koreaner, wo der Ausschuss zur Verwaltung des Bergs Baekdu ansässig ist, eine Kriseneinsatzzentrale, um die Radioaktivität zu messen. Die Zentrale ist dafür zuständig, Staubproben in der Luft zu entnehmen, die Konzentration radioaktiver Substanzen zu analysieren und Strahlenwerte zu messen.
Der Schritt wird als eine Art Protestaktion gegen Nordkorea verstanden.