Bei Nordkoreas viertem Atomtest soll es sich um eine kleine Explosion gehandelt haben, die eine Komponente einer Wasserstoffbombe betroffen haben könnte.
Zu diesem Schluss seien US-Geheimdienste nach der ersten Analyse der Ergebnisse des Atomtests gekommen, berichtete das US-Medium Washington Free Beacon.
Die Explosionskraft bei dem Test sei auf fünf bis sieben Kilotonnen geschätzt worden, das sei viel geringer als die Sprengkraft einer zweistufigen Wasserstoffbombe, schrieb der auf den Militärbereich spezialisierte Reporter Bill Gertz in dem Artikel.
Nach Einschätzung von US-Geheimdiensten habe der Test zur Untermauerung der Äußerungen von Machthaber Kim Jong-un im Dezember gedient, dass Nordkorea eine H-Bombe entwickelt habe. Ein weiteres Ziel sei gewesen, China davon abzuhalten, Pjöngjang zum Atomverzicht zu drängen, hieß es weiter.